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 Frauenmantel - Alchemilla mollis

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Cerverus

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BeitragThema: Frauenmantel - Alchemilla mollis   So Apr 07, 2013 3:59 pm

Frauenmantel (Alchemilla mollis)

Diese vielseitige und sehr beliebte Staude gedeiht sowohl in Sonnenbeeten, als auch in schattigen Gartenbereichen. Ihre winzigen, grün-gelben Blüten bilden schleierartige Blütenstände. Sie eignet sich sehr gut als Blattschmuckstaude, ist eine mehrjährige Pflanze (perennierend), die in unseren Breiten gut frosthart ist.

Der Standort kann sowohl sonnig als auch schattig sein. Ein feuchter, nährstoffreicher und lehmiger Gartenboden ist günstig
Diese buschig und stark wachsende Blattschmuckstaude wird 40 bis 60 cm hoch. Die hellgrünen Blätter haben einen hohen Zierwert. Sie sind fast rund mit gewelltem Rand und leicht behaart. Besonders attraktiv: Wassertropfen halten sich lange auf den Blättern. Die grünlich-gelben Blüten erscheinen sehr zahlreich von Juni bis Juli

Pflege:

Für gleichmäßige Bodenfeuchte sorgen. Beim Austrieb düngen, nach der Blüte die Staude bis auf den Grund zurückschneiden. Sie treibt dann frische Blattrosetten, die auch über den Winter noch gut aussehen. Pflanzen Sie 6 Stück auf einen Quadratmeter, Pflanzabstand 40 bis 45 cm. Die Pflanze bevorzugt frische Böden, die nicht unbedingt austrocknen sollten. Je nach Standort und Temperatur ist regelmäßig zu wässern. Fruchtbarer humoser Boden ist ein entscheidender Wachstumsfaktor. Es empfiehlt sich ein Einarbeiten von Kompost und organischen Dünger (z.B. Hornspäne) im Frühjahr. Nach der Blüte sollte die Staude bis auf den Grund zurück geschnitten werden. Sie treibt dann frische Blätter, die auch über den Winter noch gut aussehen.
Vermehrung durch Teilen, starke Selbstaussaat (wenn man die Pflanze nach der Blüte nicht zurückschneidet)


Magische Eigenschaften: Liebe

Brauchtum/ Mythologie

Schon bei den Germanen war der Frauenmantel Freya, der Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit gewidmet. Er wurde von den heilkundigen Frauen bei abnehmendem Mond gesammelt, um die Blutflüsse der Frauen zu stillen und Wunden zu heilen. Die Blätter sondern nachts bei entsprechender Luftfeuchtigkeit kleine Wassertröpfchen aus den Spaltöffnungen der Blattzahnwinkel ab (Wetterpflanze!). Die Tröpfchen sammeln sich in der Blattmitte zum so genannten Guttationstropfen. In früheren Zeiten wurde ihm Zauberkraft zugesprochen. Die Anwendung der Flüssigkeit führe dazu, dass ältere Weiber in den Zustand der Jungfräulichkeit zurückversetzt werden.

Während der Christianisierung im Mittelalter, als der Volksglaube mehr und mehr ins Christentum integriert wurde, wurde der Frauenmantel mit Jesus' Mutter Maria assoziiert und erhielt den Beinamen "Marienmantel". Nach dem Volksglauben sollten sich im Frauenmantel die Geister verbergen. Wuschen sich die Frauen im Sommer mit dem Tau, der sich in den Blättern gesammelt hatte, das Gesicht, sollte dies die Sommersprossen vertreiben.
In der Steiermark gibt es einen Brauch, an Johannis so genannte Sonnwendbuschen zu binden, die aus Pfingstrose, Zittergras, Skabiose, Eichenlaub, Feuerlilie, Johanniskraut, Maßlieb, Sauerampfer, Quendel, Butterblümel, Wetterdistel, Vergissmeinnicht, Thymian, Haselzweigen, Dotterblumen, rotem Klee und Frauenmantel bestehen.

Magische Verwendung:

Die Pflanze wird bei Liebeszaubern und als Bestandteil magischer Kräutersäckchen verwendet. Der Frauenmantel hat die Fähigkeit, die Kraft jeder magischen Arbeit zu verstärken. Darüber hinaus garantiert er auch eine erfolgreiche Manifestation. Frauenmantel kann auch verwendet werden, wenn man sich mit der "Mutter Erde" auseinandersetzt. Dem Volksglauben nach soll nur mit dem Morgentau, der sich in der Pflanze sammelte, gute magische Ergebnisse erzielt werden. Aber das stimmt nicht ganz. So kann man den Blütenstaub des Frauenmantels sammeln, die Wurzeln trocknen und danach zu Puder zerstoßen und selbst aus den Blättern Puder machen, obwohl die nicht so kraftvoll sind.

Im Tarot wird der Frauenmantel verwendet, wenn man über die Bedeutung der vier Asse meditiert.

Planet: Venus, Mars
Element: Wasser
Geschlecht: Weiblich


Quellen:
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