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 Kleines Pilzlexikon - Steinpilze

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BeitragThema: Kleines Pilzlexikon - Steinpilze   Sa Dez 28, 2013 11:59 am

Da ich dieses Thema sehr lieb und ich denke das man es als Kräuterfrau oder Hexe auch darüber bescheid wissen sollte , werde ich nun mal ein kleines Pilzlexikon erstellen mit den wichtigen Speisepilze.
Dazu habe ich alle meine Lektür zuhause gewälzt Fotos gemacht, Beschreibungen herausgesucht usw.

Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen ,gerne tausche ich auch ich auch Erfahrungen mit anderen aus. Los gehts....

1. Die Röhrlinge ( lat.Boletus)

Von diesen wertvollen sehr schmackhaften Speisepilzen gibt es in Mitteleuropa ca. 40 Arten. Diese Arten tragen einen braunen, manchmal auch kastanienbraunen Hut. Dieser sollte nicht nach außen gewölbt sein und hat keinen Stielring!
Außerdem sind manche von einer klebrigen Schmiere oder einer Art Schleim bedeckt. Meist lassen sich die Röhren leicht vom Hut entfernen.

Vorsicht aber ist geboten bei allen Arten mit roten oder orange gefärbten Sporen
Meistens sind sie ungeniessbar,wenn nicht sogar giftig. In diesen Fall sollte man sie  stehen lassen.

Der bekannteste der Röhrlinge und auch wirklich einer schmackhaftesten ist einfach der Steinpilz
(lat. Boletus edulis)


(Ein Foto aus meinem privaten Album )



Beschreibung:
Anfangs ist dieser Pilz halbkugelig, Kappe kann heller sein bishin zu kastanienbraun. Junge Spilze zeigen anfangs einen weisslichen Reifbelag, der dann später nur noch am Rand zu sehen ist ( Linie). Bei feuchten Wetter ist die Kappe klebrig und glänzt.

Steinpilze können sehr große Kappen entwickeln. zwischen 8-20 cm , machmal auch 30 cm durchmesser
Die Röhren
Anfangs weiß , dann gelbgrau
Stiel:
Der Stiel des Pilzes ist sehr kräftig, erinnert manchmal an eine Keule oder eine Walze. Man sieht sehr deutlich ein bleichbraunes Netz, das sich darüber ersteckt.

Fleisch des Steinpilzes

Im Gegensatz zu manch anderen Speisepilzen, bleibt das Fleisch unveränderlich weiß. Gelbfärbung im Hut ist richtig.
Der Geruch des Pilzes ist sehr angenehm und breitet sich bereits nach eine Viertelstunde im Korb aus ....es riecht angenehm nach Wald.

Der Sporentest...Gelblich bis tabakbraun

Vorkommen

Pilze gehen immer eine Symbiose mit Bäumen ein .So findet man meist Steinpilze in Verbindung mit Fichten -,Eichen -, und Buchengehölz. Auch habe ich festgestellt, das in der Nähe sich immer ein Fliegenpilz befindet.
Sammelzeit beginnt meist ab August bis in den November hinein.


Der Sommer-Steinpilz (lat.Boletus aestivalis)

Ebenfalls ein sehr guter Speisepilz ist der Sommer-Steinpilz.
Er ist gerne in laubwäldern unter Eichen und Buchen anzutreffen. Allerdings gehört er zu den selten Steinpilzen.

Merkmale:

Der Hut des Sommer-Steinpilzes ist ca 7-20 cm breit, blaß strohgelb bis blaß tabakbraun, er ist nicht klebrig!
Er zeigt frühzeitig kleine zerissene Schuppen , die in der Mitte des Hutes auftreten und ist ansonsten auch rauh auf der Hutoberfläche.

Der Stiel ist ebenfalls stämmigmit dichten ,weißlichen Netz.

Das Fleisch ist weiß, zuweilen kann es aber auch leicht gelbliche Tönung haben. Der geruch ist sehr intensiv und sehr angenehm.

Die Röhren dieses Pilzes sind anfangs weiß , später grünlich-gelb. Poren klein und rund..ähnlich gefärbt. Sporenpulver oliv-tabakbraun.
sammelzeit Juni-Oktober




Der Kiefernsteinpilz

Kiefernsteinpilze find man nicht allzuhäufig in sandigen Kiefernbeständen, selterne unter Buchen.

Der Hut dieses Pilzes hat rot-oder kastanienbraun mit weißem Rand. Anfangs noch glatt und etwas schmierig, dann aber zunehmend samtig.

Der Stiel ist kräftig, nach und hingehend keulenförmig und verdickt, dunkelbraun, nach obengehend etwas heller. Das Netz, das den Stiel umgiebt ist zimtbraun. Auf Druck verfärbt sich die Stelle rötlich.

Das Fleisch der Kiefernsteinpilzes ist weißlich. Schneidet man ihn auf verfärbt es sich weinrot.

Die Röhrensind weißlich, später wieder gelblich-grün.Poren sind kllein, rund, zunächst weiß, dann grünlich-gelb.
Sporenpulver oliv-tabakbraun.

Sammelzeit von Mai bis November



Der gelbfleischige Steinpilz

Der gelbfleischige steinpilz wächst bevorzugt unter Laubbäumen. Vorallem unter Eichen.Er ist auch bei größerer trockenheit anzutreffen.

Der Hut istca 8-14 cm breit, halbkugelig bis kissenförmig, verwachsen. Die Farbe des Hutes geht vom Roten ind ockerbraune mit deutlich dunkleren Tönen in der Mitte. Dort kann er auch unregelmäßig rissig gefeldert sein.

Der Stiel zitronengelb im oberen teil, weiter unten dunkler oder mit rötlichen Flecken. Das Netz cremefarben oder blaßgelb.

Das Fleischweiß oder blaßgelb,beim Anschneiden im oberen teil oft bläulich verfärbend, im unteren eher rostbraun.
Geschmack sehr angenehm.

Die Röhren zitronengelb, bei Verletzung schwach grünlich-blau verfärbend.
Poren anfangs zitronengelb, später leicht rostbraun und größerwerdend.
Sporenpulver oliv-tabakbraun.

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