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 Die Frau in Schwarz oder warum Horrorfilme langweilig werden

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Cerverus

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Affe
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BeitragThema: Die Frau in Schwarz oder warum Horrorfilme langweilig werden   So Nov 09, 2014 12:06 pm

Gestern hab ich mir die Frau in Schwarz angesehen und war nur genervt-gelangweilt. Eine geschlagene Stunde lang sass ich da und hab mich gefragt, warum der Depp denn nicht mal versucht mit ihr zu reden, schliesslich hat er ja beim durchsuchen der Papiere ja einiges erfahren was die Geschichte des Hauses betrifft. Also hatte er ja immerhin schon eine Idee was die Ursache für den Spuk sein könnte.... Und für Seancen hatte er sich ja durch den Tod seiner Frau ("ich spüre manchmal, dass sie noch bei mir ist") auch ein wenig interessiert.... aber nein... er muss ja durchs ganze Haus einem "Schatten" hinterherjagen (sich vom Geist an der Nase rumführen lassen). Zum Schluss hin wurde es noch mal ein wenig interessanter, als er sich ernsthaft Gedanken machte, wie man das Spukproblem lösen könnte.

Manchmal glaube ich, dass mir die meisten Horrofilme als "normaler Mensch" besser gefallen würden, doch als Hexe und wenn man jahrelang auch Bücher über Jenseits, Geister, Tod, Magie usw. gelesen hat und sich auch ein wenig selber damit beschäftigt hat.... dann sind viele dieser Filmgeschichten einfach nur noch blöd.

Irgendwie scheint es auch nicht mehr möglich zu sein, neue Geschichten zu erfinden, oder es traut sich keiner. Wie viele Dracula oder Vampirfilme gibt es wohl? Die meisten sind immer gleich. Ausnahmen sind Blade, "Interview mit einem Vampir" und Van Helsing.

Viele Geisterhausgeschichten haben mit Fehlgeburten zu tun und einem Umzug des Paares aufs Land. Immer unterstellt man der Frau hysterie und psychische Probleme. In den anderen Geisterhausgeschichten wars halt ein verstorbener Schwerverbrechter der dann den neuen Hausherren beeinflusst und ihn aggressiv werden lässt. Und manchmal dichtet man dann noch einen alten Indianerfriedhof dazu, auf dem das Haus gebaut wurde.

Ausnahmen: 13 Geister, Beetlejuice, Hauntet Hill und The Others und sogar Conjuring war super erzählt und umgesetzt obwohl inhaltlich fast nix neues drin war, und doch war er anders.

hmmm.... ok. ich glaub das letzte nehm ich zurück, hab grad gegoogelt, und bin auf diese Liste gestossen:

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...und beim durchlesen festgestellt, dass ich viele davon ja doch gar nicht kenne und die Inhaltsbeschreibungen sich unterscheiden.

Ja, Monster House war ein schöner Film. Das ist auch ein grosser Unterschied, nämlich die Kinder-Horrorfilme und Animationsfilme sind für mich meist viel aufregender und gruseliger als die Erwachsenenhorrorfilme. Und was ich richtig toll finde, ist dass die Kinder immer nach der Ursache suchen und sich Gedanken über die Auflösung des Fluches machen. Diese Geschichten sind abgeschlossen und aufgelöst und man hat die Geister erlöst. Bei vielen Horrorfilmen weiss man ja hinterher immer noch nicht, warum der/die/das/etwas einfach so Menschen umbringt, die ihm nix getan haben, ausser dass sie ins Haus eingezogen sind, jene Strasse entlang gefahren sind (oder was auch immer der Filminhalt ist).

So, genug geärgert, ich geh mich jetzt mal bei Moviepilot inspirieren lassen, und hoffe, doch noch mal einen erfrischenden, spannenden Film zu finden, der mich überraschen kann.
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Knochenkatze

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Ratte
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BeitragThema: Re: Die Frau in Schwarz oder warum Horrorfilme langweilig werden   Mo Nov 10, 2014 3:25 pm

Eigentlich wollte ich den auch gucken aber ich habe nicht mal 15min durchgehalten so öde war der...
Ich kann so "gequälte Frauenseelen" die eigentlich nicht das Problem in dem Geisterhaus sind sondern irgendwas aufhalten oder jemanden beschützen wollen nicht mehr sehen!
Ich will böse Geister die von sich aus gruselig und eine Gefahr sind, nicht einfach weil sie Geister sind!

13 Geister (die ganze Vorgeschichte ist toll), The Others (nix geht über wahre Hintergründe) und Haunted Hill (ich liebe die Effekte darin und die Einrichtung der Anstalt - und Jeffrey Combs yay!) mag ich auch total! The Orphanage fand ich auch gut. Insidious hat mich sogar richtig nervös gemacht!

Ich finde es immer besser in solchen Filmen wenn die Hauptpersonen aktiv agieren, also eben versuchen die Ursache zu finden oder das Problem zu lösen, als nur hilflos rumzuirren. Selbst wenn sie nicht alles "richtig" machen bzw. so wie jemand von uns es vielleicht versuchen würde.

Kennst du "The Frighteners"? Eine Horrorkomödie die alles Mögliche in diesem Genre zusammenschmeißt und echt Spaß macht finde ich.

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Affe
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BeitragThema: Re: Die Frau in Schwarz oder warum Horrorfilme langweilig werden   Sa Nov 15, 2014 1:31 pm

Oh ja, The Frighteners ist auch toll, den hab ich schon ewig nicht mehr gesehen, aber das ist einer von den wenigen Filmen, den man problemlos öfters ansehen kann. hmmm, wird also Zeit, den mal wieder anzusehen. *notier*

Das ist so ähnlich, wie mit den Weihnachtsgeistern, diese Filme kann man jedes Jahr sehen, angefangen von der alten Disneyversion mit Ebenezer Scrooge bis hin zu Bill Murray in "Die Geister die ich rief"
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