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 The Lion's Roar.... Gespräche mit meinem Totem

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Knochenkatze

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Ratte
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BeitragThema: The Lion's Roar.... Gespräche mit meinem Totem   Di Sep 27, 2011 9:32 am

Bitte hier (erstmal) nicht Kommentieren!

So, ich werde hier mal alles posten, was mit meinem Totem und Kraftieren, Schamanismus etc. zu tun hat.
Vorallem werde ich hier auch an meinem neuen Kartendeck arbeiten, dass nur Löwen-Bilder (und darauf bezugnehmende Fotos) beinhalten wird, versehen mit Botschaften und Segenssprüchen.







Hier in Heidelberg lebt ein Mann (ob obdachlos oder nicht kann ich nicht sagen und sein Lebensstil steht auch nicht zur Diskussion), der immer 3 zahme Rabenvögel, Krähen schätze ich, bei sich hat.
Kürzlich hat er mich angesprochen und gefragt, ob ich seine neuen "Neuigkeitenbilder" kaufen möchte. Für 1€. Gewöhnlich geb ich ungern Geld, weil man nie weiß wofür sie es ausgeben, aber der Kerl war nüchtern und sehr höflich und irgendwie sagte mir 'ne innere Stimme "Sei nich so!".
Also sagte ich ok, gab ihm den € und hab dafür ne Klarsichthülle mit diesen 2 GENIALEN Bildern bekommen.
Keine Ahnung, ob er 'ne schamanische Vision hatte oder einfach nur high war als er die gezeichnet hat, aber ich finde diese Bilder fantastisch!
Und es sind Löwen! Smile


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Ratte
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BeitragThema: Löwe als Totem   Do Sep 29, 2011 7:25 pm


Aus dem Physiologus:

Löwe
Zum Anfang werden wir sprechen vom Löwen, dem König der Tiere. Denn auch Jakob, als er den Juda segnete, sagte:Juda ist ein junger Löwe. Aus der Wurzel sprangst du hervor, mein Sohn, und du hast dich gelagert, und du schläfst gleich wie ein Löwe und wie des Löwen Sohn: Wer wird ihn wecken?

Der Physiologus hat vom Löwen gesagt, daß er drei Eigenarten habe. Seine erste Eigenart ist diese: Wenn er einhergeht im Gebirge und seinen Weg nimmt, und es kommt ihm die Witterung vom Jäger, so verwischt er mit seinem Schweife seine Fährte, auf daß nicht der Spur folgend der Jäger sein Lager finde und über ihn komme.

So auch mein Heiland, von dem gesagt ist: Siehe es hat überwunden der Löwe, der da ist vom Geschlecht Juda, die Wurzel Davids: entsandt vom ewigen Vater, verhüllte er die Fährte seines Weges im Geiste, nämlich seine Gottheit. Unter Engeln wurde er Engel, unter Thronen Thron, unter Mächten Macht, unter Menschen Mensch, als er herniederfahrend einging in Mariens Schoß, auf daß er das umherirrende Geschlecht der Menschen errette: Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns.

Darob erkannten sie ihn denn auch nicht als den aus der Höhe Herabgestiegenen, und sie sagten: Wer ist derselbe König zu Ehren? Aber der heilige Geist sprach: Es ist der Herr, stark und mächtig, er ist der König der Ehren.

Die zweite Eigenart des Löwen: Wenn der Löwe schlummert in seiner Höhle, so ist‘s doch eher ein Wachen; denn geöffnet bleiben seine Augen.

Dies bezeugt auch Salomon im Hohenlied, sagend: Ich schlafe, aber mein Herz wacht. Denn die Leiblichkeit des Herrn schläft am Kreuz, seine Göttlichkeit aber wacht, sitzend zur Rechten des Vaters. Siehe der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht, sagt der Prophet.

Die dritte Eigenart des Löwen: Wenn die Löwin ihr Junges wirft, so ist dieses zuerst tot. Die Löwin aber behütet das Geborene, bis daß sein Vater kommt am dritten Tage, und ihm in‘s Antlitz bläst, und es erweckt.

Dergestalt hat auch der All-Gott und Vater den Erstgeborenen vor allen unseren Herrn Jesus Christus, seinen Sohn, von den Toten aufgeweckt, damit er das irrende Geschlecht der Menschen errette. Schön also hat Jakob gesagt: und wie das Junge des Löwen: Wer wird es aufwecken? Dies nämlich wirket der Vater.

Wohlgesprochen hat also der Physiologus vom Löwen und seinem Jungen. - (phys)

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Der Physiologus ist zwar ein christlich orientiertes Werk, aber ich mag den Teil mit dem "Lebensatem".
Ich wollte euch ein schönes Bild zeigen, aber das wurde leider gelöscht. Sad
Aber wenn ihr den ersten Narnia-Film gesehen habt...die Art wie Aslan die versteinerten Lebewesen wieder zum Leben erweckt, geht auf diese Geschichte zurück.




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Zuletzt von Irminsul am Do Sep 29, 2011 8:05 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ratte
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BeitragThema: Das Geschenk der Löwin - Ein Märchen   Do Sep 29, 2011 7:27 pm

DAS GESCHENK DER LÖWIN

In einem fernen Land regierte einst, vor langer Zeit, ein sehr weiser König. Er hatte die Gewohnheit, jeden Vormittag in seinem Palast alle Menschen zu empfangen, die eine Bitte, einen Wunsch oder ein Anliegen an ihn hatten.

Eines Tages, als wieder viele Menschen im Thronsaal bei der Audienz des Königs versammelt waren, schrie plötzlich jemand: "Hilfe! Ein Löwe!!" Alle fuhren auf und erblickten zu ihrem Entsetzen an der Tür, die zum Garten führte, eine Löwin. Die Menschen stürzten Hals über Kopf aus dem Saal. Nur der König blieb auf seinem Thron sitzen und schaute zu der Löwin hin. Er merkte, dass sie nur drei Pfoten auf den Boden gesetzt hatte. Die linke Vorderpfote hielt sie angewinkelt in der Luft. Langsam erhob sich der König und machte behutsam einen kleinen Schritt auf die Löwin zu. Die Löwin senkte den Kopf. Da begriff der König, dass sie ihn nicht angreifen wollte. Er näherte sich ihr langsam, streichelte ihr den Nacken und betrachtete dann ihre Pfote. Sie hatte sich einen langen Dorn eingetreten, den sie ohne Hilfe nicht mehr herausbrachte. "Warte", sagte der König. "Auch dir soll geholfen werden!" Er rief seinen Leibarzt, und der musste nun, obwohl ihm dabei die Knie schlotterten, der Löwin den Dorn aus der Pfote ziehen. Der König hielt dabei ihren Kopf und murmelte ihr beruhigende Worte ins Ohr. Dann bestrich der Arzt die Wunde mit einer heilenden Salbe, und die Löwin humpelte davon. Der König aber ließ seinen Geschichtsschreiber kommen und den Besuch der Löwin in der Chronik des Landes aufzeichnen. Denn es war das erste Mal, dass eine Löwin zur Audienz des Königs gekommen war.

Eine Woche später war der Thronsaal am Morgen wieder voller Menschen, als plötzlich einer schrie: "Hilfe! Ein Löwe!!" Und wirklich stand wieder eine Löwin an der Tür zum Garten. Alle stürzten hinaus, nur der König blieb ruhig auf seinem Thron sitzen. Er hatte die Löwin gleich erkannt. Diesmal hatte sie alle vier Pfoten aufgesetzt, und im Maul trug sie ein großes Blatt. Sie ließ es fallen, und einige Samenkörner kamen zum Vorschein. Die Löwin grub mit ihrer Pfote ein kleines Loch und verscharrte die Samenkörner. Dann brüllte sie drei Mal laut und freudig und lief davon.

"Die Löwin hat uns ein Geschenk gebracht", sagte der König. Und er befahl seinem Gärtner, die Samenkörner auszugraben und in einem besonderen Beet einzupflanzen.

Schon bald begannen kleine Pflanzen in dem Beet zu sprießen. Sie wurden rasch größer, bekamen große Blätter und dann auch schöne Blüten. Und schließlich wuchsen Früchte daran. Erst waren sie groß wie eine Kirsche, dann wie ein Pfirsich, ein Apfel, ein Kinderkopf, ein Erwachsenenkopf... Und sie wurden immer größer und größer.

Die Menschen des Landes bekamen Angst. Sie gingen zum König und sagten: "Die Löwin hat uns diese Früchte gebracht, es sind Löwenfrüchte. Wer weiß, was darin ist? Womöglich kleine Löwen! Wenn die Früchte reif sind, kommen sie heraus und fressen uns alle."

Der König lächelte. "Ich glaube nicht, dass in den Früchten kleine Löwen sind", meinte er. Aber er wusste, dass man einem Menschen seine Angst nicht ausreden kann, und so sagte er: "Doch wir wollen vorsichtig sein. Wir werden eine hohe Mauer um das Beet mit den Früchten bauen. Selbst wenn kleine Löwen darin wären – was ich, wie gesagt, nicht glaube -, könnten sie uns dann nichts antun."

Nachdem die Mauer fertig war, schlich der König eines Nachts, als alles schlief, durch die darin eingebaute Tür zu dem Beet. Er pflückte eine der Früchte und teilte sie mit seinem Schwert. Kein kleiner Löwe war darin, sondern Fruchtfleisch, saftig und duftend, und Kerne, die so aussahen wie die Samenkörner, die die Löwin ihm gebracht. Der König gab einem Esel von der Frucht zu fressen. Der Esel fraß und fraß, und es bekam ihm gut. Der König gab auch einer Ziege davon zu fressen. Auch sie fraß und fraß, konnte gar nicht genug bekommen und verschlang sogar die Schalen. Und schließlich kostete der König selber.

"Mmmm" – die Frucht war saftig und ungeheuer wohlschmeckend. Der König hatte noch nie etwas so Gutes gegessen. Am nächsten Tag gab er bei der Audienz jedem, der zu ihm kam, ein Stück der Frucht und fragte: "Wie schmeckt dir das?" Und alle antworteten: "Majestät, das ist ungeheuer wohlschmeckend! Was ist das?" Am Ende der Audienz sprach der König: "Was ich euch heute zu kosten gab, waren die ‚Löwenfrüchte’, das Geschenk der Löwin. Wie ihr seht, sind keine kleinen Löwen darin. Wir wollen die Früchte anbauen, damit alle Menschen sie genießen können!"

So geschah es dann auch, und die Früchte verbreiteten sich über alle warmen Länder. Im Sommer kann man sie auch bei uns kaufen - die Melonen, die die Löwin zu den Menschen brachte.

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Dieses Märchen kam mit einem Rabbi von Afghanistan nach Israel. Dort wurde es aufgeschrieben. Die vorliegende Bearbeitung stammt von Gidon Horowitz.

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BeitragThema: He lives in you...   Do Sep 29, 2011 8:08 pm


Ein schönes Bild, das das Gefühl widerspiegelt, das ich manchmal habe wenn ich wieder intensiv mit meinem Totem in Kontakt getreten bin.

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